Der Garten der Villa
Monastero
Der Garten
ist wahrscheinlich der attraktivste Anziehungspunkt der Villa Monastero.
Gelegen an der östlichen
Seite des Comer Sees, auf einer Landzunge die sich von Varenna Richtung
Fiumelatte erstreckt, hat sich über Jahrhunderte ein landschaftliches
Kunstwerk gebildet.
Die Anordnung des Grundstueckes
in Terrassen erlaubt die Gliederung des Gartens in Bereiche mit sich
wiederholenden Elementen wie zum Beispiel Cipressen, die den Zugang
zur Villa säumen und das Umfeld charakterisieren, wie zum Beispiel
mit Zedern aus dem Libanon und immergrünen Hecken.
Von besonderem Interesse sind
die exotischen Gräser, die im ganzen Garten zu finden sind und
die besonders vorteilhafte klimatische Lage in Varenna widerspiegelt:
es gibt afrikanische und amerikanische Palmen, Agaven, Yucca, Drachenbäume,
Zitrusfrüchte und Oleander, so wie einige botanische Raritäten
wie Erythea Armata, eine Palme mit großen silberfarbenen fächerförmigen
Blättern.
Auch die architektonischen
Elemente die den Park umsäumen, zeigen die gleiche Vielfalt: Brüstung,
Statuen, kleine Tempel, Vasen, kleine Springbrunnen, bis zu einem Kaffee-Haus
am Ende des Gartens Richtung Fiumelatte, betonen den barocken, klassischen
und den Moresco Stil.
Die Anordnung aller dieser
Elemente ist besonders faszinierend: die kleinen Wege und Treppen integrieren
sich perfekt in die Umgebung vor dem Hintergrund des Sees. In einigen
Fällen scheint es, als ob die konstruktiven Elemente nur dafür
gemacht worden sind, um die landschaftlichen Perspektiven zu betonen.
Das wertvollste Stück
innerhalb des Gartens ist die Skulpturen-Gruppe von Clemenza di Tito,
angefertigt von dem neoklassischen Künstler Giovan Battista Comolli,
das Ende des 18. Jahrhunderts von Walter Kees hierhin transportiert
wurde.
Der Park ist deshalb nicht
nur wegen des historischen Wertes bedeutungsvoll, sondern auch wegen
der reichhaltigen Vegetation und der Moeglichkeit für Besucher.